Von Mücken, Menschen und indirekt auch von Elefanten!

Die ach so in sich verliebte, von sich so überzeugte Menschheit:

Sie lacht über sirrende, summende, brummende Mücken, Fliegen, Falter und andere dicke Brummer, die sich zum Harakiri bereit, töricht ins tötende Licht, ins Feuer stürzen und verglüh ’n.

Der, ach so intelligente Mensch kann sich nicht auf so triviale Art und Weise, so gänzlich unbemerkt, unspektakulär, vom Diesseits ins Jenseits verabschieden. Er erledigt dies auf weitaus perfektere, effektivere, high Tech, atomare, die Umwelt verschmutzende Methode und kündigt dies ziemlich aufreißerisch schon Dekaden von Jahren vorher, in allen frei zugänglichen Medien an.

Dabei nimmt er gleich alles Leben auf diesem Globus mit.

Wie intelligent das gemacht, wie perfekt das doch vorbereitet ist. Wie toll wir doch sind. Wir, die wir uns die Erde einst Untertan machten und uns fortan als „höchstes Lebewesen“ der Schöpfung bezeichneten. Ein wahrer Festakt wird unsere Selbstbeerdigung sein.

Unterscheiden wir uns denn wirklich so, von allem was auf dieser einen Erde so kreucht und fleucht? Unterscheiden wir uns denn im Ernst gerade von den ein und eineinhalb Gehirnwindern? Den sirrenden, summenden, brummenden Mücken, Fliegen, Faltern und den anderen dicken Brummern?

Diese stürzen sich ins Licht, ins Feuer und wissen nicht, dass sich dahinter der lauernde Tod verbirgt. Wir jedoch sind zu allem fähig, produzieren und bereiten unseren eigenen Untergang tagtäglich vor, um uns alsbald sehend, ja wissend, perfekt inszeniert, in ihn zu stürzen.

Welche Glanzleistung des Genie, der alles andere überragenden Gattung Mensch. „Aus dem Weg! Jetzt kommen wir! Wir machen jetzt alles platt. Wir sind süchtig nach Feuerzauber und Weltuntergang!“

Bequem auch, da wir nach unserem Untergang niemandem mehr eingestehen müssen, dass wir es gewusst haben. Sollten dennoch tatsächlich einige wenige von uns mutieren, überleben, dann treten halt die alten Lebenslügen wieder auf den Plan:

„Das konnten wir damals unmöglich vorhersehen. Was hätten wir auch dagegen tun sollen? Wir? Bestimmt machen wir den gleichen Fehler nicht noch einmal. Ganz, ganz bestimmt…!“.

Und da wir dann endlich, samt unserem lieben Gott, unseren zig Religionen, als Ersatzdrogen für ein versautes Leben, ohne tatsächliche Erfüllung und Sinn, ausgestorben sind, gibt’s auch im Paradies niemanden mehr, der sich’s dort nach seinem nicht gerade umweltverträglichen Ableben gemütlich machen könnte.

In diesem Sinne: 
„Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2017“

Copyright © by Manfred Alter

 

Hr-Hessenschau vom 26.12.2015 berichtet über Erfolg IG der Kutscherinnen und Kutscher!

Der Anfang ist getan!

Wir haben uns zusammengeschlossen, um gemeinsam für unsere Interessen zu kämpfen.

Ein erstes von uns angegangenes Problem:

… die Zufahrt zu den ÄrztInnen in der Kasseler Innenstadt (Fussgängerzone) ohne Knöllchengefahr, hat durch unseren gemeinsamen Einsatz zu einem Kompromiss – am Runden Tisch mit Stadtbaurat Nolda – geführt. Dieser gilt zunächst für ein Jahr. Danach werden wir sehen, wie wir mit diesem leben können.

Eines aber zeigt sich schon jetzt! Wenn wir uns zusammenschliesen und was tun, dann erreichen wir auch was …

Die Hessen schau berichtete am 2ten. Weihnachtstag über den erreichten Kompromiss:


Der Beitrag ist auf der Facebook-Seite der IG zu finden: https://www.facebook.com/igkutsche/


Hessenschau vom 07. Mai 2015

Unter dem Titel – “Kassel: Taxifahrer sauer über Fußgängerzone”

… berichtete der HR in der Hessenschau über den Mißstand, das weder Taxen noch Mietwagen alte, gehbehinderte und gesundheiltlich angeschlagene Patienten, zu den Praxen der Ärztinnen und Ärzten in der Kasseler Innenstadt (Fußgägngerzone) befördern dürfen.

Auch wurde von der Zusammenkunft von Ärzten, Patienten und der IG der Kutscherinnen und Kutscher (IGK) – auf deren Initaitive hin diese zustande kam – mit dem Verantwortlichen der Stadt Kassel – Stadtbaurat Nolda berichtet.


Der Beitrag ist auf der Facebook-Seite der IG zu finden: https://www.facebook.com/igkutsche/


HNA vom 08.05.15 – Arztfahrten in Kassel: Nolda sagt bessere Regeln für Taxis zu

(Überschrift in der HNA-Zeitung)
LÖSUNG FÜR ARZTFAHRTEN NAHT
Fußgängerzone: Verkehrsdezernent sagt bessere Regeln für Taxis und Mietwagen zu


Quelle: HNA vom 08.05.15 -> Hier geht es zum Original

HNA-LogoAxel-Schwarz

 

 

Hilfsbereite Fahrer bekommen Knöllchen Taxi-Schild

 Titelbild © dpa/Archiv

Kassel. Im Konflikt um Patientenfahrten von Taxis und Minicars zu Arztpraxen in der Fußgängerzone hat Verkehrsdezernent Christof Nolda eine Lösung in Aussicht gestellt.

Noch vor den Sommerferien werde die Stadt einen runden Tisch mit Vertretern der Fahrgastbranche und betroffenen Ärzten einberufen, kündigte Nolda am Donnerstag im Rathaus an. Dort nahm er Listen mit Unterschriften von 850 Patienten und Praxisbeschäftigten entgegen, die über Probleme durch geltende Regelungen klagen.

Worin diese bestehen, schilderte Vorsitzender Manfred Alter von der „Interessengemeinschaft der Kutscherinnen und Kutscher“ (IGK), die die Unterschriften gesammelt hat: Viele Patienten seien gehbehindert oder so schlecht zu Fuß, dass sie bis in die Wartezimmer begleitet oder dort abgeholt werden müssten. Etwa 50 Arztpraxen, darunter viele Fachärzte, gebe es im Fußgängerzonenbereich. Dieser aber ist für die Chauffeure ebenso wie für andere Fahrer tabu. Dennoch zeigen sich viele Taxi- und Minicarfahrer laut Alter hilfsbereit und fahren bis vor die Praxistür. Dann allerdings gebe es prompt Strafzettel vom Ordnungsamt, die von den Fuhrunternehmen an den betreffenden Fahrer weitergereicht würden. Für seine Hilfsbereitschaft trage „jeder Fahrer das individuelle Risiko“, ergänzte Jack Böttcher von der Kutscher-IG.: „Wir sehen den Bedarf, dass das geändert wird.“

Allgemeinmediziner Dr. Martin Erdmann führte aus, dass auch die rund 50 betroffenen Arztpraxen im Fußgängerzonenbereich immer wieder Probleme mit der geltenden Regelung hätten, wenn bestimmte Patienten einen Transport benötigen. Weder die Fahrer noch die Praxisbeschäftigten könnten diese Menschen zu Fuß durch die halbe Innenstadt eskortieren. Erdmann: „Im Moment haben wir eine Situation, wo niemand zuständig ist.“

Verkehrsdezernent Nolda machte darauf aufmerksam, dass das Anliegen aufgrund bundeseinheitlicher Verkehrsvorschriften für Fußgängerzonen nicht einfach zu erfüllen sei. Hier sei der Gestaltungsspielraum der Stadt durch übergeordnete Gesetze eingeschränkt. Für den Lieferverkehr und für Handwerker, die dort tätig sind, habe die Stadt aber bereits „klare Regelungen“ geschaffen, sagte Nolda und äußerte sich zuversichtlich, dass dies auch für die Arzttouren des Fahrgastgewerbes zu erreichen sein werde: „Wir haben das Problem erkannt, und wir werden eine Lösung finden.“ Das Rathaus arbeite bereits seit einiger Zeit daran, die Regelungen für verschiedene Anliegergruppen in der Fußgängerzone auf den Prüfstand zu stellen mit dem Ziel, diese zu vereinheitlichen.

Neben der Kutscher-IG hatte auch die „Interessengemeinschaft Kasseler Taxifahrer“ eine eigene Unterschriftenaktion zum Thema gestartet und laut Sprecherin Erika Bittner etwa 400 weitere Unterstützer gewonnen.

Mehr zum Thema:
Forderung: Taxifahrten zu Ärzten in Fußgängerzone erlauben

Interessengemeinschaft der Kutscherinnen und Kutscher! JETZT!

Briefkopf-Header
Zur Webseite der IG geht es hier:
Interessensgemeinschaft-IG der Kutscherinnen und Kutscher

Wir denken die Zeit ist Reif für eine tatsächliche Organisation von Kutscherinnen und Kutschern, statt sich weiter gegeneinander ausspielen zu lassen! Wir sind Kutscherinnen und Kutscher – egal in welcher und wessen Kutsche wir sitzen und unter welch miesen Bedingungen wir unseren Lebensunterhalt verdienen müssen.

Es sind die Unternehmer die sich gegenseitig bei den Preisen im Ringen um den Zuschlag bei Dauerfahrten unterbieten. Wir wissen um den Druck der dabei von Ämtern und Krankenkassen ausgeübt wird. Aber das Problem geht nicht von uns aus. Was wir brauchen ist eine geschlossene Front von uns Kutscherinnen und Kutschern.

Wir glauben nicht an ein “zu viel” an Konzessionen – mit unserer Arbeit sind wir ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs- und Gesundheitssystems. Es sind immer die Unternehmer die sich gegenseitig bekämpfen. Dort wo es keine Mietwagen – wie beispielsweise in Frankfurt gibt – bekämpfen sich eben die einzelnen Taxiunternehmen.

Diejenigen die fahren lassen, nutzen dieses System der Konkurrenz aus und geben diesen Druck an uns weiter: Alle Kutscherinnen und Kutscher und all die, die sich als Scheinselbständige selbst ausbeuten sind bei uns herzlich willkommen.

Interessengemeinschaft Kutscherinnen und Kutscher! Warum jetzt?

Im Taxigewerbe tut sich was. Im Zuge der Mindestlohndebatte ändern sich lediglich die Methoden mit denen wir über den Tisch gezogen werden. An unseren Arbeits- und Lebensbedingungen wird sich am Ende nichts zum positiven verändern. Es sei denn, es gelingt uns diese Situation zu nutzen und uns zu organisieren.

Wir als Wobblies ergreifen hiermit die Initiative und rufen euch auf Mitglied in der Interessengemeinschaft zu werden und Wege zu finden unsere Interessen als Fahrerinnen und Fahrer effektiv durchzusetzen.

Kontakt:
IG-Kutscherinnen und Kutscher
c/o Rothe Ecke
Naumburger Str. 20a
34127 Kassel
Email: IG-Kutsche [at] gmx [dot] de oder hier klicken

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