{"id":35,"date":"2012-04-20T21:07:27","date_gmt":"2012-04-20T21:07:27","guid":{"rendered":"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/?p=35"},"modified":"2014-09-06T08:00:58","modified_gmt":"2014-09-06T08:00:58","slug":"kein-mensch-ist-illegal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alterweb.de\/?p=35","title":{"rendered":"Kein Mensch ist ILLEGAL!"},"content":{"rendered":"<h4><a href=\"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-261\" src=\"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header.jpg\" alt=\"Story-Header\" width=\"650\" height=\"73\" srcset=\"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header.jpg 650w, http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header-300x33.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/h4>\n<h4><span style=\"font-size: small; color: #000000;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><strong>\u00dcber die Doppelmoral der &#8222;n<\/strong><\/span><span style=\"font-family: verdana,geneva;\"><strong>\u00f6rdlichen Welt&#8220;, der angeblichen Demokratien und ihrer Gesellschaften \u2026<\/strong><\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><br \/> Hier fallen journalistische Recherche und das Sammeln von Fakten einfach schwer und reichen auch nicht aus. Wie anders k\u00f6nnte man\/frau sonst die Gef\u00fchle von Wut, Ohnmacht, Trauer, Mitleid und Hoffnung ausdr\u00fccken, wenn es um das Verh\u00e4ltnis der sogenannten &#8222;Entwicklungsl\u00e4nder, der dritten Welt&#8220; und der hochentwickelten westlichen (n\u00f6rdlichen) Zivilisation geht.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wie kann man eine Zivilisation beschreiben, die sich selbst nach dem Ende des OST-WEST Konfliktes, immer noch selbst als &#8222;Westlich&#8220; definiert? Die, der restlichen Welt vermeintlich an Entwicklung, Fortschritt, Reichtum und vor allem an gesellschaftlicher Freiheit \u00fcberlegen ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">\u00a0Die \u2026 Oh! \u2026 wie konnte ich das nur vergessen, der restlichen Welt nat\u00fcrlich auch milit\u00e4risch \u00fcberlegen ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">W\u00e4re Kunta Kinta nicht zur Zeit der Sklaverei \u2013 die unsere hoch entwickelte Zivilisation auch zur Perfektion entwickelte \u2013 geboren, w\u00fcrden seine Kinder vielleicht heute in einem Bergwerk Diamanten abbauen. Sie w\u00fcrden sich, weil in Diamantenminen die Tunnel eher L\u00f6cher sind und keinen erwachsen Mann durchlassen, ihre Kindheit aus dem Leib Malochen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Vielleicht w\u00e4re Kunta Kinte heute aber auch ein arabischer oder afrikanischer Landbauer. Er ist gerade im Begriff, die weitere Produktion von Feldfr\u00fcchten einzustellen, weil von der EU subventionierte Lebensmittel sein Land \u00fcberschwemmen und dabei weit billiger sind, als die im eigenen Land hergestellten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Kunta k\u00f6nnte aber auch Arbeit gefunden haben. Diese erhielt er durch die vielgepriesene Entwicklungshilfe. Er arbeitet \u2013 f\u00fcr einen Hungerlohn, fern seiner Familie &#8211; an einer Trasse quer durch ein Gebiet, in dem seltene Tier- und Pflanzenarten auf ihr Aussterben warten. Diese Trasse wird dann den Abbau dringend ben\u00f6tigter Rohstoffe &#8211; durch ein Unternehmen der &#8222;freien n\u00f6rdlichen Welt&#8220; &#8211; erm\u00f6glichen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Vielleicht steht Kunta aber auch gerade vor einem solchen, v\u00f6llig ausgebeuteten Vorkommen und kratzt sich voller Verzweiflung am Kopf. Wie konnte es soweit kommen? Weite Landstriche sind v\u00f6llig verw\u00fcstet. Das Grundwasser ist verseucht und auf Jahrzehnte hin kann hier nichts mehr angebaut werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Arbeit hat Kunta jetzt auch keine mehr. Die Weiterverarbeitung der abgebauten Rohstoffe findet in L\u00e4ndern statt, die er nur vom H\u00f6ren und sagen kennt. Doch hier bleibt alles beim Alten. Kunta Kinte, seine Familie, die ganze Sippe und sein ganzes Volk leben wieder in Armut und sind dem Hunger ausgeliefert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Auch der Familie von Jose Santos, die im s\u00fcdlichen Teil Amerikas lebt, geht es kaum anders. Fr\u00fcher schafften es seine Vorfahren, dass ganze Land mit ausreichend Lebensmitteln zu versorgen. Gesundes Wasser gab es in H\u00fclle und F\u00fclle. Doch dann ging das Ger\u00fccht um, dass Bauern die Kaffee- und Kakaopflanzen anbauten, gutes Geld verdienten, weil die &#8222;Freien n\u00f6rdlichen Gesellschaften&#8220; einen riesenhaften Bedarf hierf\u00fcr hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Alle Nachbarn von Jose Santos Familie begannen daraufhin per Brandrodung den Regenwald zu dezimieren. \u00dcberall entstanden Kaffee- und Kakaoplantagen und die Ernteertr\u00e4ge stiegen dabei st\u00e4ndig. Nach und nach entstand so eine Monokultur und wichtige Lebensmittel mussten importiert werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Riesige Staudammprojekte, f\u00fcr deren Umsetzung die einheimische Bev\u00f6lkerung zwangsumgesiedelt und somit ihrer Lebensgrundlage beraubt wurde, vergr\u00f6\u00dferten das Elend. Diese Staudammprojekte sollen Fl\u00fcsse umleiten und Fl\u00e4chen freilegen, um an Rohstoffe heranzukommen, die f\u00fcr die &#8222;n\u00f6rdlichen Staaten&#8220; von Interesse sind. Au\u00dferdem k\u00f6nnte Strom gewonnen und Arbeitspl\u00e4tze zum Abbau der Rohstoffe geschaffen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Doch die Preise f\u00fcr Kaffee und Kakao fielen bald auf ein Niveau, die die Kaffee und Kakaobauern an den Rand ihrer Existenz brachten. Das hatte auch Folgen, f\u00fcr die in der Zwischenzeit, von Gro\u00dfbetrieben verdr\u00e4ngten, landlos gewordenen ehemaligen Bauern und ihre Familien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Viele von ihnen haben nie Kaffee getrunken. Die Kinder die die Kakaobohnen t\u00e4glich pfl\u00fccken, haben keine Vorstellung wie eigentlich Schokola<strong>DE<\/strong> schmeckt. Zu Hungerl\u00f6hnen pfl\u00fcckten nun diese gr\u00fcne Kaffee- und Kakaobohnen. Dem Preisverfall begegnete man mit der Ausweitung zum Beispiel des Kaffeeanbaues. Dies machte weitere Rodungen des Regenwaldes notwendig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">F\u00fcr riesige Staudammprojekte, die nun weite Fl\u00e4chen fruchtbaren Ackerlandes \u00fcberschwemmten und f\u00fcr den Abbau der vom &#8222;Norden&#8220; so begehrten Rohstoffe, musste der f\u00fcr das LEBEN so wichtige tropische Regenwald, weiter weichen. Trasse auf Trasse wurde in den Regenwald vorgetrieben. Bei vielen dieser Unternehmungen, kam Entwicklungshilfe aus den &#8222;gef\u00fcllten Kassen des Nordens&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Freunde und Stellvertreter!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Aus der Kolonialzeit hatte der Westen gelernt. Stehende Heere zur Beherrschung fremden Bodens, brachten horrende Summe an Sold und sp\u00e4ter Unruhen und Aufst\u00e4nde mit sich. Deshalb k\u00fcmmerte man sich rechtzeitig darum, die ehemaligen Kolonien nicht ohne F\u00fchrung zu lassen. Man machte sich also Freunde und gab sich zudem reuig wegen der begangenen Massaker an der &#8211; aus n\u00f6rdlicher Sicht &#8211; primitiven Bev\u00f6lkerung.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">H\u00e4tten Kunta Kinte und Jose Santos in den Jahren nach den Befreiungskriegen und dem Ende der Kolonialzeit gelebt, h\u00e4tten sie miterleben m\u00fcssen, wie der Norden nun Herrscher aus den Reihen ihres eigenen Volk rekrutierte. Sie h\u00e4tten mit ansehen m\u00fcssen, wie die willk\u00fcrlichen Grenzziehungen der ehemaligen Kolonialisten, neue Kriege zwischen unterschiedlichen Volksgruppen hervorbrachte. Sie h\u00e4tten aber auch erlebt, dass sich f\u00fcr die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nichts an deren Armut \u00e4nderte.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Freunde des Nordens wurden reichlich mit finanziellen Zuwendungen bedacht. So etablierten sich nach und nach Korruption und die Unterdr\u00fcckung der Bev\u00f6lkerung durch kleine elit\u00e4re Kreise, in den ehemals kolonialen L\u00e4ndern. Unruhen konnten da nicht lange auf sich warten lassen. Aber die n\u00f6rdlichen Freunde waren auch darauf vorbreitet und verkauften ihren Handlangern &#8211; sehr reichen Handlangern &#8211; Waffen und \u00dcberwachungssysteme, zur Niederhaltung der revoltierenden Bev\u00f6lkerungsteile.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die n\u00f6rdlichen DEMOKRATIEN erhielten weiter billige fossile und nat\u00fcrliche Rohstoffe, die sie weiterverarbeiten und so den Hauptprofit einstreichen konnten. Im Gegenzug halfen sie bei der Schaffung von Herrscherfamilien, deren Ausbildung und deren Aufstieg. Die R\u00fcstungsindustrie wiederum profitierte von den andauernden Auseinandersetzungen dieser Herrscher untereinander bzw. mit deren unfreiwilligen Untertanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Doch dann erlebten Ali, Kunta und Jose zusammen mit ihren Familien, dass sich der Norden hin und wieder von seinen Freunden im S\u00fcden betrogen f\u00fchlte. Endlich bemerkten diese, obwohl von Menschrechtsorganisationen dies schon seit Jahrzehnten angeprangert hatten, dass die befreundeten Herrscherfamilien gar keine DEMOKRATEN waren. Das diese das Volk unterdr\u00fccken und f\u00fcr den Hunger im Land verantwortlich zeichnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Als es noch zwei verschiedene Norden gab, fanden Waffenlieferungen an unterschiedliche, den eigenen Interessen am dienlichsten erscheinende Gruppierungen statt. Die Stellvertreterkriege waren erfunden. &#8222;Bei diesen ging es nat\u00fcrlich nur um die Verwirklichung der Menschenrechte und die Beendigung der Unterdr\u00fcckung&#8220;. Die Sieger der Rebellionen wurden dann entsprechend weiter mit modernster Waffentechnologie ausgestattet, um ihre Macht festigen zu k\u00f6nnen und den Interessen eines der beiden Norden effizient dienen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">F\u00fcr Ali, Kunta und Jose begann nun eine Zeit, in der nach der willk\u00fcrlichen Grenzziehungen zur Zeit des Kolonialismus, ihre L\u00e4nder wieder einmal &#8211; in sogenannte n\u00f6rdlich\/n\u00f6rdlich beeinflusste, West-, Ost-, S\u00fcd- und Nordh\u00e4lften &#8211; aufgeteilt wurden.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Zur Vereinnahmungen der jeweils vom anderen Norden beeinflussten Landesteile, brauchte es wiederum weiter Waffen. Die vom Norden\/Norden beg\u00fcnstigten Herrschenden der Landesteile bedienten sich zudem \u2013 um die Bev\u00f6lkerungen gegeneinander auszuspielen \u2013 deren verschiedener Rassen und Stammeszugeh\u00f6rigkeiten und versucten so manchen Genozid. Solange dies den beiden NORDEN diente, wurden diese der eigenen Bev\u00f6lkerung verschwiegen.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Bev\u00f6lkerungen, auf deren R\u00fccken diese Machtk\u00e4mpfe ausgetragen wurden, waren dabei die Leidtragenden. Am Ende verschwand der eine NORDEN von der Bildfl\u00e4che. Die territorialen Kriege und jene um den Besitz der Bodensch\u00e4tze gingen jedoch weiter. Die ehemaligen &#8211; zum Teil miteinander konkurrierenden &#8211; Befreiungsbewegungen beherrschten jetzt unterschiedliche Landesteile und k\u00e4mpften gegeneinander. Waffenlieferant blieb weiter der nun geeinte Norden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Massaker an der Zivilbev\u00f6lkerung beantwortete man nun mit dem Einsatz von UNO-Friedensmissionen. Aus einigen Befreiungsbewegungen waren in der Zwischenzeit eher meuchelnde, marodierende Banden geworden. Sie alle haben sich mehr oder weniger mit dem reichen Norden anrangiert und verh\u00f6kern nun die Rohstoffvorkommen des Landes oder der von ihnen beherrschten Landesteile, zur pers\u00f6nlichen Bereicherung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Aus einstigen Helden wurden korrupte, brutale Patriarchen und Diktatoren, die den Erl\u00f6s aus dem Rohstoffverkauf unter ihren G\u00fcnstlingen verteilten und auf diese Weise ihre Macht festigten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Doch diese Abh\u00e4ngigkeit vom reichen Norden, missfiel bald einigen dieser Herrscher. Der Hass auf den Norden und seine f\u00fchrenden M\u00e4chte, allen voran auf die USA, einte diese Herrscher. Ihnen zur Seite standen auch Menschen aus dem reichen Norden. Die &#8222;Antiimperialisten&#8220; erkannten den Widerspruch im Kapitalismus und dessen Verteilungsungerechtigkeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Zu den sogenannten &#8222;Antiimperialisten&#8220; z\u00e4hlten sich auch die PLO, Hamas und Gaddafi in Libyen. Es gab viele gerechtfertigte Revolten des Volkes gegen verhasste Patriarchen und Diktatoren, die vom Norden m\u00e4chtig hofiert wurden. Doch auch die &#8222;Antiimperialisten&#8220; t\u00e4ten gut daran, ihre alten Positionen ernsthaft zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Mit den weltweiten Ver\u00e4nderungen und dem vermeintlichen Sieg des Kapitalismus, \u00fcber einen vermeintlich real existierenden Sozialismus, hat sich auch im &#8222;unterentwickelten, r\u00fcckst\u00e4ndigen S\u00fcden&#8220; einiges getan. Einige ehemalige Verb\u00fcndete im &#8222;antiimperialistischen Kampf&#8220; gegen den Kapitalismus geb\u00e4rden sich heute schlimmer als ihre Vorg\u00e4nger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Im Iran wurden die sozialistischen Kr\u00e4fte von sogenannten islamischen Gottkriegern benutzt, um den dort herrschenden Schah zu st\u00fcrzen. Kurz darauf wurde ein sogenannter Gottesstaat ausgerufen. In diesem gilt seitdem, das von den Machthabern definierte und als einzig wahr bezeichnete islamische Gesetz. Der Iran unterst\u00fctzt seitdem ununterbrochen die islamische Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen. Allen gemein ist das Ziel, die Vernichtung Israels. Damit meinen sie nat\u00fcrlich die Menschen dort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Mit Organisationen und L\u00e4ndern,die ein anderes ausmerzen wollen, sind Verhandlungen g\u00e4nzlich unm\u00f6glich.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ich m\u00f6chte mal die deutsche Politik sehen, wenn D\u00e4nemark erkl\u00e4ren w\u00fcrde, dass alle Deutschen ausgerottet geh\u00f6ren und Tag und Nacht Raketen nach Flensburg abgefeuert w\u00fcrden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Das Problem dabei ist, dass Hamas und Konsorten, den um Frieden mit den Nachbarn bem\u00fchten Bewegungen in Israel immensen Schaden zuf\u00fcgen. Eine Bev\u00f6lkerung die sich einer st\u00e4ndigen Bedrohung gegen\u00fcber sieht, der man die Ausrottung androht, w\u00e4hlt schlie\u00dflich jene reaktion\u00e4ren Kr\u00e4fte, wie es sie eben auch in Israel gibt. Diese stehen dann ihrerseits einem dauerhaften Frieden in Wege und lassen ihn in weite Ferne r\u00fccken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wie viele Diktatoren und Terroristen hat der reiche Norden mit Milliarden von Dollar unterst\u00fctzt und diese sp\u00e4ter zu Feinden erkl\u00e4rt? Osama Bin Laden beispielweise, war mit der Familie Bush befreundet. Viele sp\u00e4tere Diktatoren besuchten h\u00f6here Schulen im Norden. Das demokratische Milit\u00e4r im Norden bildete Offiziere dieser L\u00e4nder aus und die Polizei wurde ebenfalls bestens zur Unterdr\u00fcckung des Volkswillens ausgebildet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Da diese Kr\u00e4fte nicht mit Steinen werfen k\u00f6nnen, um das Volk unter Kontrolle zu halten und um die Verwertungsinteressen des freien Nordens zu gew\u00e4hrleisten, lieferte der freie Norden die Waffen und modernste Technologie zur Aufstandsbek\u00e4mpfung gleich mit. Die R\u00fcstungsindustrie der USA, Russlands und &#8211; eben auch f\u00fchrend &#8211; Deutschlands und Frankreichs verdienen sich dabei goldene Nasen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">W\u00e4hrend dann diese Waffen zu Niederhaltung und gegen die eigene Bev\u00f6lkerung eingesetzt werden, pflegt man offen diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen und f\u00fcllt sich mit Waffen- und Technologietransfer und durch den Zugriff auf die f\u00fcr die Wirtschaft des Nordens so wichtigen Rohstoffressourcen, die Taschen. Der Bev\u00f6lkerung des Nordens wirft man ein paar Brocken hin, damit diese still h\u00e4lt und diese Form der Weltwirtschaft akzeptiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Hin und wieder wird dann auch mal EIN BROT F\u00dcR DIE WELT gespendet und einem s\u00fc\u00dfem Kind mit Hungerbauch ein Schulabschluss finanziert. Damit ist dann das eigene Gewissen beruhigt. Obwohl alle wissen, dass solche Ma\u00dfnahmen mitnichten die Ungerechtigkeit &#8211; bei der Verteilung des weltweiten Reichtums &#8211; l\u00f6sen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Und dann dass! Jetzt bedrohen uns diese Menschen deren Schicksal uns im Alltag vollkommen egal ist, mit weltweitem Terror. Medial auf breiter Ebene in Szene gesetzt, wird nun gegen Menschen, die sich nicht bekreuzigen, sondern sich zum Gebet auf Knien gen Mekka beugen, gehetzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Hass in der Durchschnittsgesellschaft sind Wasser auf den M\u00fchlen von Berufsrassisten, die schon immer wussten, dass andere Religionen und Kulturen minderwertig und deshalb zu bek\u00e4mpfen sind. Angst vor dem ANDEREN wird als Bedrohung der angeblich eigenen FREIHEIT gesch\u00fcrt. M\u00e4chtige Apparate und Technologien werden zur \u00dcberwachung und zum angeblichen Schutz vor dieser neuartigen Bedrohung auf- und ausgebaut.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Die Angst vor dem bedrohlichen und vermeintlich Anderem dient dabei auch der \u00dcberwachung der eigenen Bev\u00f6lkerung.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">NEIN! Ohne Bedrohungen, die uns von anderen drohen, kann der Kapitalismus nicht existieren. Dabei scheint es gerade den Deutschen ziemlich egal zu sein, wer da wen bedroht. Siemens und andere Technikunternehmen freuen sich \u00fcber Extraprofite, die sie im Handel mit dem menschenverachtenden Regime in Teheran erzielen. Auch der Irak war ein Superhandelspartner. Vielleicht hat man sich auch deshalb am ersten Golfkrieg nicht so wirklich beteiligt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wenn dann &#8211; wie geschehen im Irak \u2013 die Verwertungsinteressen in Gefahr zu geraten drohen, weil einerseits der Diktator und fr\u00fchere Freund die Seite wechselt und zudem Gefahr l\u00e4uft von der eigenen Bev\u00f6lkerung entthront zu werden. Dann wird zuerst Angst vor diesem gesch\u00fcrt und dann d\u00fcrfen arme Soldaten &#8211; die nie von den immensen Profiten profitiert haben &#8211; die die einstige Freundschaft eingebracht hat \u2013 den Diktator mit Waffengewalt unter erheblichen KOLLETERALSCH\u00c4DEN st\u00fcrzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Danach beginnt unter Aufsicht der NORDM\u00c4CHTE die Suche nach geeigneten <em>&#8222;demokratischen&#8220; <\/em>Gruppierungen, die diesen genehm sind. In Afghanistan f\u00fchrte diese Suche dazu, dass man &#8211; trotz nachgewiesenem Wahlbetrugs &#8211; einer Verbrecherbande erlaubt, \u00fcber das dort lebende Volk zu herrschen, w\u00e4hrend man eine Andere bek\u00e4mpft. Afghanistan wurde ja erst dank der Unterst\u00fctzung durch den freien Norden, von der Besatzung durch den unfreien Norden befreit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Dabei gibt es doch eigentlich in diesem Land nichts zu holen. Warum dann so viele ausl\u00e4ndische Truppen. Eine Truppe \u00fcbernahm ja angeblich nur Polizeiaufgaben und f\u00fchrt erst jetzt, dank dem Grafen von Guttenberg, Krieg. Ein Blick auf den Globus erhellt das Interesse an diesem &#8222;HUMANEN&#8220; Krieg. Afghanistan ist geopolitisch wichtig. Zum Bespiel um via Roh\u00f6ltrassen, die g\u00fcnstige Versorgung mit diesem wichtigen Gut sicherzustellen. Dies jedoch ist solange unm\u00f6glich, solange das Gebiet von sich gegenseitig bekriegenden, miteinander rivalisierenden Banden beherrscht wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Und jetzt auch noch diese Rebellionen im arabischen Raum. Wen soll das Kapital da unterst\u00fctzen und welche Parolen sollen die Medien den Menschen einimpfen? Werden radikale islamische Gruppierungen das entstandene Machtvakuum f\u00fcr sich nutzen k\u00f6nnen? Oder handelt es sich gar \u2013 wie es Anh\u00e4nger von Verschw\u00f6rungstheorien weltweit weismachen wollen \u2013 um eine von westlichen Geheimdiensten, allen voran dem CIA angezettelte Revolte? Auch wird viel von der Facebookgeneration geschwafelt!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Fakt ist! Dass es in diesen L\u00e4ndern schon lange brodelt und das bei diesen Revolten die gesamte Bev\u00f6lkerung millionenfach auf die Stra\u00dfen gegangen ist. Frauen, M\u00e4nner, Jung und Alt, Anh\u00e4nger verschiedener Religionen! Diese Vorg\u00e4nge als gesteuert oder nur als von der Facebookgeneration inszeniert zu bezeichnen, geht v\u00f6llig an der Realit\u00e4t vorbei. Gerade die so gef\u00fcrchteten radikalen Islamisten schlossen sich erst versp\u00e4tet den Revolten an. Die Mehrheit der Menschen verlangt vor allem demokratische Rechte. Demokratische Rechte, die ihnen von den jeweils herrschenden Schichten ihrer L\u00e4nder und ihren Handelpartnern im &#8222;FREIEN NORDEN&#8220; bisher vorenthalten wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Auffallend ist, dass man im freien Norden offensichtlich die Tragweite der Revolten untersch\u00e4tzt hat. Den bis zum bitteren Ende wurden die Unterdr\u00fccker unterst\u00fctzt und flei\u00dfig mit diesen gehandelt und verhandelt. Die EU wollte weitere Millionen Euro f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsabwehr an Gaddafi bewilligen. Frankreich pflegte seine innige Freundschaft zu Ben Ali&#8217;s Clique und hatte sogar zu Anfang Hilfe bei der Aufstandsbek\u00e4mpfung angeboten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Als sich jedoch abzeichnete, dass die Rebellionen die arabische Welt unumkehrbar ver\u00e4ndern werden, wurden die Positionen neu bezogen. Allerdings unterschied sich die nun folgende Unterst\u00fctzung des Nordens, von Rebellion zu Rebellion, von Land zu Land.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">W\u00e4hrend der eben noch v\u00f6llig teilnahmslose Norden, in Windeseile Tripolis und die Truppen des irren Gaddafi bombardierte \u2013 allen voran Frankreich und Gro\u00dfbritannien \u2013 und dabei nicht mal ein UNO\u2013Mandat abwarten konnte, sieht man dem Morden des anf\u00e4nglich von der Rebellion gepriesenen Milit\u00e4rs in \u00c4gypten und anderswo weiter tatenlos zu.<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Immerhin w\u00e4chst nun \u2013 dank der Einmischung des Nordens &#8211; in Libyen die Gefahr eines lang anhaltenden B\u00fcrgerkrieges. Es werden wieder einmal Waffen geliefert werden m\u00fcssen. Wer diese letztendlich erh\u00e4lt, bestimmt dann wieder einmal allein der freie Norden. Und dessen Kriterien sind klar. Die Interessen des Kapitals werden hierf\u00fcr den Ausschlag geben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Verfolgung, Hunger und Verlockungen!!!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Das sind die Gr\u00fcnde, die Menschen dazu zwingen ihre gewohntes, famili\u00e4res, gesellschaftliches Umfeld zu verlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">F\u00fcr die Verfolgungen, den Hunger und auch f\u00fcr die Verlockung das eigene Land zu verlassen, tr\u00e4gt der FREIE NORDEN die Verantwortung. Zusammen mit den von ihm &#8211; mit Geld und Waffen &#8211; am Leben gehaltenen Despoten. All diese Menschen sind Opfer kapitalistischer Verwertungsinteressen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ihr Pech ist es, dass sie in einem Land geboren wurden, welches \u00fcber wichtige Rohstoffe verf\u00fcgt, aber nicht die technischen Vorrausetzungen hat, diese selbst zu verarbeiten.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ihr Pech ist es, in einem f\u00fcr den Kapitalismus \u2013 dem <em>&#8222;demokratischen&#8220;<\/em> Norden \u2013 geostrategisch wichtigen Fleck dieser Erde geboren worden zu sein.<\/span><\/h4>\n<\/li>\n<li>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ihr Pech ist es, dass der herrschende Despot und oder sein ihn st\u00fctzender Clan f\u00fcr den Kapitalismus tragbar ist und dessen Profitinteressen nicht im Wege steht.<\/span><\/h4>\n<\/li>\n<li>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ihr Pech ist, dass man sie im wohlhabenden Norden, wohin all ihre Ressourcen verschwinden nicht haben will.<\/span><\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Es sei denn, sie sind zum Bespiel arabische Scheichs und halten Anteile am Daimler Benz Konzern oder k\u00f6nnen anderweitig zum Reichtum der Reichen dieser L\u00e4nder beitragen!<\/span><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Doppelmoral der &#8222;n\u00f6rdlichen Welt&#8220;, der angeblichen Demokratien und ihrer Gesellschaften \u2026 Hier fallen journalistische Recherche und das Sammeln von Fakten einfach schwer und reichen auch nicht aus. 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