{"id":18,"date":"2012-04-20T17:59:01","date_gmt":"2012-04-20T17:59:01","guid":{"rendered":"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/?p=18"},"modified":"2014-09-06T08:05:55","modified_gmt":"2014-09-06T08:05:55","slug":"demokratie-und-parteienherrschaft-bitte-wahlen-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alterweb.de\/?p=18","title":{"rendered":"Demokratie? Parteienherrschaft? Bitte W\u00c4HLEN gehen!?"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-261\" src=\"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header.jpg\" alt=\"Story-Header\" width=\"650\" height=\"73\" srcset=\"http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header.jpg 650w, http:\/\/alterweb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Story-Header-300x33.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva; font-size: small; color: #000000;\"><strong>Wird die Parteienlandschaft dem Demokratiegedanken noch gerecht?<\/strong><\/span><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva; font-size: medium; color: #000000;\"><strong>&#8222;ALLE MACHT DEM VOLKE&#8220;<\/strong><\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Das Wort Demokratie kommt bekanntlich aus dem Griechischen und bedeutet \u2013 (demos) Volk und (krat\u00eda) Herrschaft = Volksherrschaft. Es dr\u00fcckt den Gedanken aus, dass in einer entwickelten Gesellschaft, alle &#8222;Macht&#8220; vom Volke ausgehen sollte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Von den alten Griechen bis heute, ist es eine ganze Weile her. Die Welt gebar in dieser Zeit einen Herrscher nach dem anderen. Die Herrschaft \u00fcber das Volk wurde von der &#8222;Blutlinie&#8220; bestimmt. Neben der ach so heiligen Kirche aus Rom, waren es diese, die sich der Fr\u00fcchte &#8211; der Arbeit &#8211; der Bev\u00f6lkerung bedienten und darauf ihren Reichtum begr\u00fcndeten. F\u00fcr zu f\u00fchrende Kriege und Kreuzz\u00fcge wurden einfach deren S\u00f6hne eingesackt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Bev\u00f6lkerung war v\u00f6llig rechtlos und durfte lediglich darauf hoffen, dass sie zuf\u00e4llig das Land eines gn\u00e4digen Herrschers oder Pfaffen bewohnte und in diesem eine Scholle beackern durfte. Mit dem Aufkommen von St\u00e4dten &#8211; die sich infolge des Handels bildeten &#8211; entwickelte sich auch das Handwerk und sp\u00e4ter die ersten Manufakturen (Werkst\u00e4tten). Diese organisierten sich in sogenannten Gilden um ihre Stellung gegen\u00fcber dem Adel und der Kirche zu st\u00e4rken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">In den St\u00e4dten entwickelte sich zum ersten Male auch eine Klasse von Menschen, die weder \u00fcber Boden, den sie bewirtschaften konnten, noch \u00fcber Produktionsmittel verf\u00fcgten. Mit der Weiterentwicklung der Manufakturen zu gro\u00dfen Werken wurde die Klasse best\u00e4ndig gr\u00f6\u00dfer. Dem Wohl und Wehe der Betriebsbesitzer ausgeliefert, lebte der Gro\u00dfteil dieser Menschen in elenden Verh\u00e4ltnissen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Auch f\u00fcr die neu entstandene Klasse der Fabrikbesitzer, waren die bestehenden gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse zu eng geworden. Best\u00e4ndige Einmischung und Beschr\u00e4nkung des Gesch\u00e4fts, Kriege und st\u00e4ndige steigende Abgaben &#8211; f\u00fcr den Adel und die Kirche &#8211; schr\u00e4nkten ihre M\u00f6glichkeiten zum Expandieren erheblich ein. Deshalb verb\u00fcndete sich in Frankreich erstmals erfolgreich die Klasse der Fabrikbesitzer, mit dem in den St\u00e4dten ans\u00e4ssigem B\u00fcrgertum und der Klasse der Arbeiter. Gemeinsam setzten sie der Herrschaft Napoleon III \u2013 nach dem dieser vor den Scherben eines verlorenen Krieges stand &#8211; ein Ende.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Es ist richtig, dass diese Revolution R\u00fcckschl\u00e4ge zu ertragen hatte. Das andere europ\u00e4ische Herrscher zur Rettung der Monarchie, dem franz\u00f6sischem Adel zu Hilfe eilten. Sie hatten Angst vor dem Beispiel. Und am Ende, als die Stellung der Fabrikaten und des B\u00fcrgertums gefestigt war, verga\u00df man die Arbeiterschaft und behandelte sie wie vor dem.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">In Deutschland bildeten sich in der Folge Parteien heraus. Der Zugang zu diesen Parteien war jedoch den unteren Schichten der Bev\u00f6lkerung verwehrt. Frauen besa\u00dfen nicht einmal ein Wahlenrecht. Dies haben sie \u2013 geschichtlich gesehen \u2013 auch noch nicht lange.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die entrechtete Arbeiterschaft organisierte sich Ende des 19.ten Jahrhunderts erstmals in Gewerkschaften um ihre Arbeits- und Existenzbedingungen zu verbessern. In diese Zeit f\u00e4llt auch die Gr\u00fcndungsgeschichte der heute \u00e4ltesten Partei im deutschen Bundestag, der SPD. Diese war &#8211; wie auch alle anderen Parteien zu dieser Zeit &#8211; eine ideologisch gepr\u00e4gte Partei. Die Kaiserlichen wollten ihren Kaiser und die Monarchie wiederhaben, die Parteien des B\u00fcrgertums wollten den Wohlstand und die Herrschaft des aufstrebenden Kapitals absichern, die SPD wollte sich der Rechte der ArbeiterInnen annehmen und strebte den Sozialismus an.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Es folgten die Sozialistengesetzte unter Bismarck und die Verfolgung der Sozialdemokraten. Auf Bismarcks Initiative hin verabschiedete der Reichstag dann am 15. Juni 1883 ein Gesetz, das unter dem wachsenden Druck und der gestiegenen Kampfkraft der Arbeiterschaft und ihrer Organisationen, die erste Sozialgesetzgebung Deutschlands wurde. Dieses sicherte zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands die Arbeiterschaft im Falle von Krankheit und bei Erwerbsunf\u00e4higkeit etc. ab. Dieses erste Zugest\u00e4ndnis an die Arbeiterschaft war zwar noch v\u00f6llig unzureichend, aber es steht als Beweis daf\u00fcr, dass nur wer k\u00e4mpft auch etwas erh\u00e4lt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Doch was soll jetzt diese lange Einleitung?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Zum einen musste aufgezeigt werden wie Parteien entstanden. Wie die Herrschaft vormals ausge\u00fcbt wurde. Was die Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchrte und letztlich welche Interessen \u2013 IDEOLOGIEN \u2013 zur Parteienbildung f\u00fchrten. Die obige Einf\u00fchrung ist mehr als l\u00fcckenhaft, aber vom Inhalt her richtig!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Heute \u2013 100 Jahre sp\u00e4ter &#8211; sind wir es gewohnt etwa alle vier Jahre &#8222;Demokratie&#8220; zu spielen und eine Partei, die &#8222;unsere Interessen&#8220; am besten vertreten k\u00f6nnte zu w\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong><span style=\"font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Der Wahltag \u2013 Endlich!<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Jetzt kann der Wutb\u00fcrger endlich die regierende Partei abwatschen. \u00c4tsch! Da habt ihr die Quittung f\u00fcr Eure Regierungszeit. Dummerweise w\u00e4hlt der Wutb\u00fcrger nun ausgerechnet die Partei, die er zuletzt m\u00e4chtig abgewatscht hatte. Denn auch die hatte sich ihm gegen\u00fcber schlecht benommen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Immer wieder erlebt er dann eine echte Entt\u00e4uschung, nach dem er die Sonderangebote der Parteien f\u00fcr echt angenommen hatte. Immer \u00e4hnlicher werden sich die Parteien. Jetzt \u2013 Heute &#8211; F\u00e4llt die Wahl noch schwerer, weil der Wutb\u00fcrger, der entt\u00e4uschte W\u00e4hler glaubt, nur noch zwischen kleinen und gro\u00dfen \u00dcbeln w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Welche Partei rei\u00dft mir weniger den &#8222;ARSCH AUF&#8220;!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Was ist mit den Parteien passiert? Warum sind die sich alle so \u00e4hnlich und wollen in der gesellschaftlichen Mitte stehen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Antwort ist einfacher als man glaubt. Im Laufe der Entwicklung des Kapitalismus haben alle Parteien ihre unterschiedlichen, sich zum Teil v\u00f6llig widersprechenden Ideologien \u00fcber Bord geworfen. Sie haben sich im Laufe der Zeit gewandelt und sich dem Kapitalismus angepasst. Unter ihnen ist ein Wettbewerb entstanden. Wer kann den Kapitalismus am besten managen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Vorgegaukelt wird der W\u00e4hlerschaft, dass die Zust\u00e4nde heute nicht mehr mit denen vor hundert Jahren vergleichbar w\u00e4ren. In gewisser Weise stimmt dies ja auch. Wer h\u00e4tte damals das Geld f\u00fcr einen Kleinwagen oder einen Flachbildfernseher gehabt. Nicht mal die Gro\u00dfeltern hatten so einen. Zudem gab&#8217;s die ja auch nicht. Doch die Gro\u00dfeltern wollten doch immer die alten Zeiten zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wollten sie da vielleicht auch die alten Parteien wieder? Jene die eine gesellschaftliche Utopie &#8211; als Vorlage f\u00fcr ihr politisches Handeln &#8211; hatten. Die, die Gesellschaft aus dem Blickwinkel derer sehen, die sie angeblich vertreten. Da w\u00e4re dann der Wahlgang sicher auch einfacher.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small;\"><strong><span style=\"font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Damit ist jetzt Schluss!<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Auch der Zusammenbruch des angeblichen Kommunismus hat zu der heutigen, scheinbaren Ideologielosigkeit in der Parteienlandschaft beigetragen. Dabei sieht der &#8222;Kommunismus&#8220; die Abschaffung des Staates und damit auch der Parteien vor.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wahr ist, dass selbst die Sowjetunion bzw. deren F\u00fchrung durch eine Parteelite, ihre Ideologie und die daraus folgenden Ideale \u00fcber Bord geworfen hatte. Eine Partei bzw. deren Elite beherrschte dort das Volk und eignete sich das Ergebnis der Arbeit an. Es herrschte lediglich eine andere Herrschaftsform des Kapitalismus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Es ist jedoch falsch zu behaupten, die Politik sei heute Ideologiefrei. Denn alle Parteien haben den Kapitalismus als ihr Gesellschaftssystem adaptiert. Folglich bleibt beim Management desselben nur wenig Spielraum. Warum k\u00f6nnte man jetzt fragen, haben wir \u00fcberhaupt noch Parteien? Warum f\u00fcr ein und denselben Kapitalismus so viele Parteien? Alle in einen Topf! Vielleicht kommt dann mehr dabei heraus!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Falsch gedacht! Denn es geht dabei unter anderem um verschiedene Klientel. F\u00fcr die USA wird das wohl niemand bestreiten. Zum Beispiel spielt es f\u00fcr die R\u00fcstungs- oder die Erd\u00f6lindustrie schon eine Rolle, wer gerade das Land regiert. Das \u00e4ndert am kapitalistischen System wenig. Im Fordergrund stehen immer die Rendite, der Gewinn und die Vormachtstellung des Gesamtkapitals der im Land ans\u00e4ssigen Investoren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Das trifft auch auf die Bundesrepublik Deutschland zu. Niemand wird daran zweifeln, unter welcher Regierung die Solarindustrie besser abschneiden wird. Genau dasselbe gilt f\u00fcr die Atom-, sowie die Automobilindutrie und andere Industriezweige. Deshalb treffen die entsprechenden Wirtschaftunternehmen Vorsorge und kn\u00fcpfen \u2013 im harmlosesten Falle \u2013 Kontakte zu einer oder aber auch mehreren Parteien und einflussreichen Pers\u00f6nlichkeiten. Umgekehrt steht die Suche nach m\u00f6glichen industriellen Partnern, sowie die Suche nach Sponsoren, bei den Parteien auf der Tagesordnung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Sicher ist und dar\u00fcber sind sich die Parteien l\u00e4ngst im Klaren. Am Kapital f\u00fchrt kein Weg vorbei, wenn man zur &#8222;Macht&#8220; strebt. Es h\u00e4lt die \u00f6ffentliche Meinung, mittels eigner kapitalschwerer Macht, sowie die ebenfalls kapitalistischen Medien in der Hand. An diesen Bedingungen richtet sich heute die Parteipolitik aus. Und hier liegt der Spielraum, in dem sich die Parteien von einander unterscheiden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">F\u00fcr den W\u00e4hler wird dann ins Wahlprogramm und in die Parteiprogramme noch ein wenig Sozialschnickschnack und die Verantwortung der Partei f\u00fcr &#8222;die Nation&#8220; gepackt. Dann endlich kann die &#8222;Demokratie&#8220; so richtig losgehen. Letztendlich sieht sich die Bev\u00f6lkerung dann wieder, den angeblichen Sachzw\u00e4ngen unter denen regiert wird, ausgeliefert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Alle Parteien und die gew\u00e4hlten Regierungen gerieren sich heute als Pragmatiker!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wir alle haben l\u00e4ngst vergessen eigene Anspr\u00fcche und W\u00fcnsche an die Politik zu formulieren. Man hat uns beigebracht einen kapitalistischen Pragmatismus zu denken. Wir haben verinnerlicht, dass nur wenn es gro\u00dfe und viele Unternehmen gibt, die hohe Gewinne einfahren, es auch ein Auskommen f\u00fcr uns geben kann. Wir haben tief in uns verinnerlicht, dass jeder andere Mensch im Grunde ein Konkurrent ist, der jede gezeigte eigene Schw\u00e4che gegen uns ausnutzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ganz genau so funktioniert er! Der Kapitalismus! Jedes Unternehmen befindet sich im Wettstreit \u2013 in Konkurrenz \u2013 und wird die Schw\u00e4chen der anderen f\u00fcr sich nutzen. Nur einmal ein Beispiel daf\u00fcr, wie sich der Kapitalismus auf unser Denken und Handeln auswirkt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Deshalb sind Gemeinsamkeit und Miteinander, ein anderes Wirtschaften \u2013 auch ohne Kapitalisten und Kapitalismus \u2013 so schwer f\u00fcr uns vorstellbar. \u00dcberhaupt DENKBAR. Und dennoch ist der Menschen als Einzelwesen kaum lebensf\u00e4hig. Ohne Solidarit\u00e4t und gesellschaftliche Anerkennung geht jedes Einzelwesen zugrunde. Ganz sch\u00f6n kalt wird es in solch einer Gesellschaft. Oder ist es bereits jetzt schon ganz sch\u00f6n k\u00fchl?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Die Parteien haben ihre Rolle als Tr\u00e4gerinnen und Vermittlerinnen des Volkswillens verloren!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Keineswegs sollen hier die einzelnen Parteimitglieder beleidigt werden. Denn diese glauben an die Partei, in der sie Mitglied sind und wollen meist &#8211; fern jedes Karrieredenkens &#8211; das Beste f\u00fcr die Gesellschaft erreichen. Immerhin sind diese bereit f\u00fcr etwas zu streiten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Der Verfasser selbst, war Mitglied in zwei solcher Parteien. Er hat f\u00fcr diese &#8211; auf deren Listen und als Direktkandidat &#8211; zu diversen Ortbeirats-, Kommunal- und Bundestagwahlen (keine Landtagswahl) &#8211; kandidiert. Zudem war er bei diesen in verschieden Funktionen t\u00e4tig. Unter anderem als Kreisvorsitzender, Mitglied des Bundesparteirates &#8222;Erweiterter Parteivorstand&#8220; und Mitglied verschiedener anderer Vorst\u00e4nde. Auch war er Gr\u00fcndungsmitglied einer dieser Parteien in Kassel. Hinzu kommen aktive Rollen in der Schulzeit, der Ausbildung und sp\u00e4ter im Beruf bzw. in der Gewerkschaft.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Das m\u00fcsste ausreichen, um beurteilen zu k\u00f6nnen, welche Rolle die &#8222;gemeine Mitgliedschaft&#8220; in einer Partei spielt. &#8222;Parteisoldat&#8220; beim in Umlaufbringen der Positionen der Partei z. B. bei Wahlen. Mitglieder sind Multiplikatoren bei der Verbreitung der Meinung einer Partei. Deshalb braucht eine Partei Mitglieder. Mitglieder gewinnt eine Partei durch ihr gesellschaftliches Erscheinungsbild. Mitglied wird man meist durch die \u00dcberzeugungskunst eines Bekannten, oder auf Festen \u2013 Gemeinschaftssinn \u2013 oder aber auch durch gesellschaftliche Ereignisse von pers\u00f6nlicher Bedeutung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Mitgliedschaft besch\u00e4ftigt sich im Weiteren sehr wenig mit dem Parteiprogramm, beziehungsweise dessen Entstehen, oder um parteipolitische Dinge. Zu diesem Zweck w\u00e4hlen sie Vorst\u00e4nde auf Ortsteil-, Stadt-, Landes-, und Bundesebene. Diese Vorst\u00e4nde wiederum w\u00e4hlen sogenannte gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Vorst\u00e4nde. \u00c4hnlich analog verh\u00e4lt es sich allerdings leider auch mit den heutigen Gewerkschaften.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Diese gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorst\u00e4nde stehen je nach ihrer Bedeutung, in st\u00e4ndigem Kontakt und tauschen wichtige Informationen &#8211; &#8222;die Partei&#8220; und politische Entwicklungen betreffend &#8211; aus. Sie allein treffen alle wesentlichen Entscheidungen, zwischen den Parteiversammlungen, auf denen sie gew\u00e4hlt werden, die die Partei und deren Auftreten betreffen. Niemand wird also ernsthaft bestreiten, dass diese Personengruppen einen immensen Informationsvorteil, gegen\u00fcber der restlichen Mitgliedschaft haben und erheblich den Weg &#8211; den eine Partei einschl\u00e4gt &#8211; beeinflussen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Eine Partei wird also im Wesentlichen von oben nach unten betrieben und durchorganisiert. Auch wenn dies &#8211; auf immer und ewig &#8211; von den neuen K\u00f6nigen und neuen K\u00f6niginnen bestritten werden wird. Um die F\u00e4den ganz oben in der Hand zu behalten, bedarf es einiges an Taktik. F\u00fchrungsfiguren m\u00fcssen deshalb bis in die unterste Riege einwirken und Kontakte halten. So \u00fcbrigens wird auch die Nachfolge bzw. der Nachwuchs rekrutiert. Denn der muss die eingeschlagene Politik der Parteieliten fortsetzen, bzw. darf diese im Nachhinein nicht diskreditieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Durch diese Parteienhierarchie kann sich kaum jemand emporarbeiten, der von den Eliten nicht gewollt ist. Einzig ein taktisches Moment ist es, eine angeblich von der Mehrheit abweichende Meinung \u2013 Person \u2013 zu integrieren. Damit wird sowohl der Mitgliedschaft, als auch der Gesellschaft die angebliche Pluralit\u00e4t der Partei, vorgegaukelt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Eliten der Parteien sichern jedoch immer ab, dass diese &#8222;Andersdenkenden&#8220; ihren Absichten auf keinen Fall schaden k\u00f6nnen. Als Aush\u00e4ngeschild gut! Wenn zu forsch, abges\u00e4gt! Auf diese Weise bestimmt eine handverlesene &#8222;GANG&#8220; die Geschicke und die Politik einer Partei.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Sie bestimmt dar\u00fcber wer zu ihr aufsteigen darf. Lenkt die Geschicke und die politische Ausrichtung der Partei selbst. Sie hat erheblichen Einfluss auf alle, die gesamte Bev\u00f6lkerung betreffenden Ma\u00dfnahmen, w\u00e4hrend einer Regierungsphase der betreffenden Partei. Dabei muss nicht einmal die gesamte Elite den Kopf hinhalten. Im Zweifelsfall schickt man einen Aufsteiger &#8211; aus der zweiten Reihe &#8211; an die &#8222;Regierungsfront&#8220;. Besser man h\u00e4lt sich offiziell im Hintergrund und zieht dort die F\u00e4den und beh\u00e4lt seine &#8222;Macht&#8220;, wenn das Unternehmen vor die Wand f\u00e4hrt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Demos = Volk + Krat\u00eda = Herrschaft &gt; Volksherrschaft!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Den meisten B\u00fcrgern dieses Landes, aber nicht nur hier, ist l\u00e4ngst klar, das sie keinesfalls in einer Demokratie leben. Wenn dem aber so ist, dann k\u00f6nnen diese angeblichen &#8222;Demokratien&#8220; auch keine Demokratien nach &#8222;WESTLICHEM VORBILD&#8220;, im Rest der Welt etablieren. Im Falle der Aufst\u00e4nde im arabischen Raum, wird dabei die Geographie m\u00e4chtig auf den Kopf gestellt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Summiert man alles oben Aufgelistete, kann man durchaus zu dem Schluss gelangen, dass die Wahl einer Partei, keine L\u00f6sung bei der Bew\u00e4ltigung anstehender Probleme darstellt. Dass eine Mitgliedschaft &#8211; in einer dieser verkn\u00f6cherten Parteien &#8211; auch keine Teilhabe an der &#8222;Macht&#8220; bzw. keinen Einfluss auf den tats\u00e4chlichen Gang der Geschichte und Geschehnisse bedeutet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Doch Parteien waren tats\u00e4chlich einmal zur Weiterentwicklung der Gesellschaft von Bedeutung. Jeweils dann wenn sie die Tr\u00e4ger der Interessen breiter Gesellschaftsschichten und die Vision\u00e4re einer besseren Zukunft waren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Sklaven lehnten sich einst organisiert gegen ihre Unterdr\u00fccker auf und das obwohl selbst die Bibel, Sklaven an der Seite ihrer Protagonisten, als v\u00f6llig normal darstellt. Die Umst\u00e4nde und der Zufall machte einige von ihnen zu F\u00fchrern. Nach und nach verschwand die Sklaverei. Weil sie von den Sklavenhaltern als unwirtschaftlich erachtet wurde. Aber auch wegen der steigenden Aufstandsgefahr.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Fabrikanten, das B\u00fcrgertum und der moderne Arbeiter des beginnenden Industriezeitalters beendeten die Herrschaft des Adels und verwiesen die Kirche auf ihren Platz. Sp\u00e4ter erk\u00e4mpft die vision\u00e4re SPD die ersten Arbeiterrechte und die ersten Sozialsysteme bzw. zwang die Herrschenden zu Eingest\u00e4ndnissen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Heute dr\u00e4ngeln sich alle Parteien in der sogenannten Mitte zusammen, die wohlm\u00f6glich ein wenig weiter von links als von rechts entfernt ist. Alle wollen im Grunde nur noch eins. Den Kapitalismus managen. Den sogenannten &#8222;technologischen Fortschritt&#8220; vorantreiben. Dabei scheinen sie blind daf\u00fcr zu sein, dass dieses Fortschreiten immer mehr aus dem Ruder l\u00e4uft. Die st\u00e4ndige steigende Krisenanf\u00e4lligkeit ihres Systems \u2013 das sie zu verewigen suchen \u2013 mit immer heftigeren Auswirkungen. Der Einsatz lebensbedrohlicher Techniken mit unumkehrbaren Ver\u00e4nderungen in der Natur, inklusive der unser aller Leben besch\u00fctzenden Atmosph\u00e4re. UND! UND! UND!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Angebliche Sachzw\u00e4nge sollen dabei einer grunds\u00e4tzlichen Abkehr vom jetzigen Kurs im Wege stehen. Tats\u00e4chlich ist es der kapitalistische Verwertungsprozess und die im Kapitalismus wirkenden ureigenen Gesetze, die einem STOP des WEITER SO entgegen stehen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Hier soll jetzt kein Untergangsszenario herbeigeredet werden. Aber an der Bedeutungslosigkeit der Parteien, bei der Verwirklichung der wirklichen Menschheitsinteressen, \u00e4ndert sich nichts.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Die Parteien haben ihre Rolle als Transporteure des Willens der Mehrheit verloren!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wenn diese Behauptung aufgestellt wird, wird man ihr entgegenhalten, dass doch gerade die Gr\u00fcnen oder die Partei &#8222;DIE LINKE&#8220; gar nicht in diesen Rahmen passen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Dazu ganz kurz!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Gr\u00fcnen sind &#8222;ERWACHSEN&#8220; geworden. Die Radikalit\u00e4t ihrer Forderungen &#8211; speziell die, die Umwelt betreffend &#8211; haben an Sch\u00e4rfe verloren. Unter Gr\u00fcn in der Regierungsverantwortung, ist nicht ein Kernkraftwerk in Ruhestand gegangen. Die Gr\u00fcnen haben uns Harzt IV beschert. Und unter Rot \u2013 Gr\u00fcn wurde der Grundstein zur Verarmung einer breiten Masse der Bev\u00f6lkerung gelegt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Dabei dem verkommenen Schr\u00f6derhaufen die ganze Schuld zu geben, f\u00fchrt am Problem vorbei. H\u00e4tte Gr\u00fcn ein Gewissen, w\u00e4re daran die Zusammenarbeit gescheitert. Denn das Gewissen sagt, drohende Umweltkatastrophen halten sich nicht an Koalitionsvereinbahrungen. L\u00e4ngst hat sich bei den Gr\u00fcnen auch eine Elite gebildet, die z. B. &#8211; nur um an der Macht zu bleiben &#8211; dass Rotationsverfahren bei Abgeordnetenmandaten au\u00dfer Kraft setzte. Um in eine Regierung einzuziehen, wurden gleich mal die eigenen Parteitagsbeschl\u00fcsse au\u00dfer Kraft gesetzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Um all dies umfassend behandeln zu k\u00f6nnen, w\u00fcrde dieser Beitrag nur noch l\u00e4nger.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Die Partei &#8222;DIE LINKE&#8220;! Ist doch sch\u00f6n, noch so ein paar ideologische Spinner zu haben! Die dienen dann als Auffangbecken f\u00fcr alle Unzufriedenen. Das erspart es den Unzufriedenen selbst aktiv zu werden. Und \u2026 bewahrt so, denn Status Quo. Zum anderen kann man dort, wo die Partei &#8222;DIE LINKE&#8220; in Landesregierungen sitzt, sehen was von dem \u00fcbrig bleibt, was diese Partei sich selbst zum Ziel gesetzt hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Gescheiterte Existenzen aus der SPD (nicht Lafontaine ist gemeint) die dort keinen Fu\u00df auf den Boden bekamen, ringen nun in dieser Partei mit anderen Karrieristen um die einflussreichsten Posten und P\u00f6stchen. Mal sehen, wann die Medien auch der Partei &#8222;DIE LINKE&#8220; ein &#8222;ERWACHSENWERDEN&#8220; bescheinigen. Das wird sp\u00e4testens dann der Fall sein, wenn SPD und Gr\u00fcne bundesweit, ohne Mitwirkung &#8222;DER LINKEN&#8220;, keinen Fu\u00df mehr auf den Boden bekommen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Dennoch gibt es in allen Parteien liebenwerte Menschen. Der Verfasser des Beitrages kennt einige davon. Einige sind in den Parlamenten und Vorst\u00e4nden wiederzufinden. Doch diese fristen eher ein Dasein als Einzelk\u00e4mpfer.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Kurz! Die <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parteienherrschaft\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><span style=\"text-decoration: underline; color: #000000;\">Parteiendemokratie\/herrschaft<\/span><\/a><\/span> ist am Ende!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Es wird Zeit, dass endlich die Menschen \u2013 nicht als Parteimenschen \u2013 beginnen, Demokratie zu leben. Dazu braucht es keine Parteien. Die Bed\u00fcrfnisse der Menschen m\u00fcssen von unten nach oben getragen werden. Kein Pragmatismus des \u2013 kapitalistisch &#8211; Machbaren mehr!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>Eine demokratische Gesellschaft ist immer &#8222;IMMER&#8220; von unten nach oben organisiert.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ein Ausweg aus dem Parteidilemma k\u00f6nnte das Beispiel der <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeiter-_und_Soldatenrat\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><span style=\"text-decoration: underline; color: #000000;\">Arbeiter- und Soldatenr\u00e4te<\/span><\/a><\/span>, die auch ma\u00dfgeblich f\u00fcr das Ende des 1sten. Weltkrieges verantwortlich waren, sein. Dank der Mithilfe der &#8211; sich immer mehr dem Kapitalismus zuwendenden &#8211; SPD, wurden diese gewaltsam und blutig aufgel\u00f6st, als sie die traditionelle Form der &#8222;Machtaus\u00fcbungen&#8220; zu bedrohen begannen. Diese <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%A4terepublik\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"><span style=\"text-decoration: underline; color: #000000;\">R\u00e4te<\/span><\/a><\/span> basierten auf einem Delegiertensystem.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Ein Delegiertensystem k\u00f6nnte einer Elitenbildung entgegenwirken, weil Delegierte nur mit einem bestimmten Auftrag &#8211; von den sie Delegierenden &#8211; versehen sind. Sie bleiben der Gruppe, Stra\u00dfe, Stadtteil \u2026 \u00fcber den Fortschritt ihres Anliegens rechenschaftspflichtig und k\u00f6nnen entsprechend ab- und wiedergew\u00e4hlt werden. Berufspolitiker dagegen, verlieren sehr schnell den Blick f\u00fcr die Realit\u00e4t. Delegierte hingegen besitzen au\u00dfer der Ehre, das Vertrauen einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe zu besitzen, keine Vorteile.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Doch das ist nur ein erster Gedanke. Der auf fruchtbarem Boden weiterentwickelt werden k\u00f6nnte. Letztendlich dreht sich die Welt weiter. Und das, obwohl sie einst nicht einmal rund sein durfte. Nichts bleibt wie es ist!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>W\u00e4hlen gehen ist B\u00fcrgerpflicht!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Stimmt! Denn solange es die Menschen zu den Wahlurnen dr\u00e4ngt und noch eine einigerma\u00dfen Wahlbeteiligung erzielt wird, bleibt alles unter Kontrolle. Die Parteien k\u00f6nnen so behaupten, dass Vertrauen der Bev\u00f6lkerung zu besitzen. Im Namen des Volkes k\u00f6nnen sie weiter Arbeitslose f\u00fcr ihre eigene Situation verantwortlich machen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Gleichzeitig k\u00f6nnen sie die Lasten, f\u00fcr die angeblich notendige Wettbewerbsf\u00e4higkeit der landeseigenen Wirtschaft, der Gesamtbev\u00f6lkerung aufhalsen und weitere Einschnitte in Bildung, Gesundheit und Alterversorgung vornehmen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Also bei all den Errungenschaften, die dem reaktion\u00e4ren Grafen Bismarck &#8211; vor hundert Jahren &#8211; m\u00fchsam abgerungen werden konnten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">W\u00e4hlen hei\u00dft f\u00fcr viele eben nur abwatschen. Das Abw\u00e4hlen einer Partei, die Schei\u00dfe gebaut hat und das w\u00e4hlen einer anderen Partei, die davor Schei\u00dfe gebaut hat. Kaum ein Mensch geht heute mehr w\u00e4hlen, weil er\/sie sich davon eine Verbesserung der derzeitigen Situation verspricht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Jetzt wenden wieder einige ein, dass wenn man nicht w\u00e4hlen geht, dies einer Partei nutzen k\u00f6nnte, die alles noch schlimmer machen w\u00fcrde. Hei\u00dft also &#8211; unter den heutigen Bedingungen &#8211; dass kleinere \u00dcbel w\u00e4hlen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Was aber, wenn dann das vermeintlich kleinere \u00dcbel sich als gro\u00dfes Monster entpuppt? Was wenn diese Partei dann behauptet, dass ihm vom Volk das Vertrauen ausgesprochen wurde und damit ihre Machenschaften, in Zusammenarbeit mit ihren Lobbygruppen, rechtfertigt? Gew\u00e4hlt ist dann gew\u00e4hlt!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Wer k\u00f6nnte bei der gro\u00dfen \u00c4hnlichkeit der Parteien (Profillosigkeit) vorhersagen, was die jeweilige Partei tut, wenn sie an der &#8222;Macht&#8220; ist. Allen Parteien ist ohnehin ihre Verbundenheit mit und ihre Abh\u00e4ngigkeit vom Kapitalinteresse gemein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"><strong>In einigen L\u00e4ndern wurde bereits die Wahlverweigerung als Demonstration des Willens\/Unwillens der Bev\u00f6lkerung genutzt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Was w\u00e4re denn, wenn hierzulande ganze 5 % der Bev\u00f6lkerung zur Wahl gingen? Wie wollte die Siegerin, die aus diesen Wahlen hervorgeht der restlichen Welt erkl\u00e4ren, dass sie das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung besitzt? Eine solche Regierung w\u00fcrde auf keinem Fleck der Erde anerkannt. Angst vor rechtsgerichteten Parteien? Selbst wenn dann die NPD 50% der abgegebenen Stimmen bekommen w\u00fcrde, \u00fcber welche Bev\u00f6lkerung wollte sie dann regieren?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\">Der Schock aber, der durch ein solches Wahlverhalten ausgel\u00f6st w\u00fcrde, wird ganz sicher die &#8222;Herrschenden&#8220; und ihre Parteien wachr\u00fctteln. Sicher ist ein einfaches Fernbleiben von den Wahlen noch kein wirkliches politisches Statement. Aber! Vielleicht lie\u00dfe sich so was auch organisieren und alle gehen &#8222;UNG\u00dcLTIG W\u00c4HLEN&#8220;. Mit sich emanzipierenden Menschen, w\u00e4re dies m\u00f6glich. Sie k\u00f6nnten deutlich machen, dass die Parteiendemokratie\/herrschaft dem Ende und die Menschheit einer besseren Welt entgegen geht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: small; font-family: verdana,geneva; color: #000000;\"> Sogenannte Volksentscheide sind keine L\u00f6sung des Problems, sondern schaffen h\u00f6chstens Neue. Sie sind meist medial manipuliert. Das Problem dieses durchaus demokratischen Mittels wird schon dadurch entdemokratisiert, da in unserer Gesellschaft keine ausgewogene Berichterstattung, \u00fcber die unterschiedlichen Meinungen, vorherrscht. Abweichende ideologische Meinungen werden ausgegrenzt oder als marginal abgewertet.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Wird die Parteienlandschaft dem Demokratiegedanken noch gerecht? &#8222;ALLE MACHT DEM VOLKE&#8220; &nbsp; Das Wort Demokratie kommt bekanntlich aus dem Griechischen und bedeutet \u2013 (demos) Volk und (krat\u00eda) Herrschaft = Volksherrschaft. Es dr\u00fcckt den Gedanken aus, dass in einer entwickelten Gesellschaft, alle &#8222;Macht&#8220; vom Volke ausgehen sollte. Von den alten Griechen bis heute, ist es &hellip; <a href=\"https:\/\/www.alterweb.de\/?p=18\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Demokratie? Parteienherrschaft? 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